Herzlich willkommen!

Weihnachtsgottesdienst: Feiern Sie mit uns am 24.12.2016 um 19:15 Uhr und am 25.12.2016 um 09:15 Uhr!

Der kleine Kevin saß am Küchentisch und schrieb, die Zungenspitze zwischen den Zähnen, eifrig in sein Heft. »Was schreibst du denn so fleißig?« fragte die Mutter vom Küchenherd her. »Eine Rechnung für dich!« antwortete der Junge, ohne sich stören zu lassen. »Da bin ich aber neugierig«, meinte die Mutter. »Du wirst es schon sehen, wenn ich fertig bin.« Als er das ganze Blatt vollgeschrieben hatte, zeigte er es der Mutter, die laut zu lesen begann.

Rechnung von Kevin Holzhauser für seine Mutter:

3 x Milch geholt 0,15 Euro

2 x Küche geputzt 0,60 Euro

3 x Geschirr abgetrocknet 0,30 Euro

5 x Schuhe geputzt 0,70 Euro

4 x Tisch gedeckt 0,40 Euro

Macht zusammen: 2,15 Euro.

Die Mutti musste lächeln, als sie dich sonderbare Rechnung gelesen hatte. Dann nahm sie den Bleistift: »Ich schreibe dir meine Rechnung gegenüber«, sagte sie.

»Deine Rechnung?« fragte Kevin erstaunt. »Hast du denn auch was für mich getan?« »Nun, so ein bisschen was«, nickte die Mutter. Dann schrieb sie:

Rechnung von Frau Holzhauser für ihren Sohn Kevin:

8 Jahre für ihn gekocht 0,00 Euro

8 Jahre für ihn gewaschen 0,00 Euro

56 x Hose und Jacke geflickt 0,00 Euro

137 Nächte für ihn gewacht, wenn er krank war 0,00 Euro

29 mal getröstet, wenn er traurig war 0,00 Euro

Macht zusammen: 0,00 Euro.

Aufmerksam las der Junge die Rechnung der Mutter. »Aber Mutti, warum hast du denn überall 0,00 Euro geschrieben?« »Weil eine Mutter für ihr Kind alles umsonst tut!«, antwortete die Frau. »Aber nun will ich dir die 2,15 Euro geben, die du ja verdient hast.« Da sagte der Junge: »Nein, Mutti, ich will keinen Cent. Denn deine Rechnung müsste doch hundertmal so groß sein wie die meine.«

Was ist Advent und Weihnachten anderes, als dass wir Gottes großes Tun für uns Menschen feiern? Großes tut Gott unter uns, das Paulus so auf den Punkt bringt: »Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.« (1. Korinther 14, 33) Gott erkennt, dass bei uns Menschen immer wieder viel in Unordnung gerät. Dass ein Durcheinander herrscht. Dass wir uns verrennen und verlaufen in unseren Bemühungen, das Leben zu beherrschen oder die Herausforderungen zu meistern. In unserer Unordnung schafft er Frieden. Frieden meint: »genug haben«. Allein in Jesus Christus wird das Leben so reich erfüllt, dass jedem das Gefühl »zu kurz zu kommen« genommen werden kann. Vieles tun wir im Leben, weil wir den Eindruck haben, zu kurz zu kommen. Neid und Missgunst, Unbarmherzigkeit und Lieblosigkeit sind die Wurzel allen Übels, welche aus dem Gefühl kommt: »Ich komme zu kurz.«

Ordnung wird, wo Frieden einzieht und mich zufrieden macht. Auch, wenn manches Defizit da ist und mancher Mangel herrscht. Weihnachten ist das Fest des Friedens: Der Friedefürst wird geboren! Christus, der unser Friede ist, kommt zu uns, in unsere Welt und in alle Unordnung.

Wir freuen uns, mit Ihnen auf Weihnachten zuzugehen. Durch die Adventsgottesdienste hin zum Gottesdienst an Heiligabend. Der Gottesdienst an Heilig Abend wird zu folgenden Zeiten ausgestrahlt:

24.12.2016 19:15 Uhr

25.12.2016 09:15 Uhr

29.12.2016 01:30 Uhr

30.12.2016 06:00 Uhr

31.12.2016 14:00 Uhr

Zu Gast ist Helmut Jost und seine musikalischen Freunde, die uns ein besonderes Geschenk machen mit ihrem mehrstimmigen Gesang. Freuen Sie sich auf einen besonders festlichen Gottesdienst!

Heute möchten wir Ihnen folgende Gebetsanliegen mitgeben:

2017 geht eine Gebärdendolmetscherin in Mutterschutz. Wir müssen eine längere Zeit überbrücken. Die Übersetzungsarbeit wird im Augenblick von drei Dolmetschenden geleistet. Mit nur noch zwei ist dies eine große Herausforderung. Wir sind auf der Suche nach Ersatz! Bitte begleiten Sie uns dabei im Gebet!

Bitte beten Sie dafür, dass wir gut und verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen umgehen können. Dazu gehören in erster Linie unsere Mitarbeitenden, egal ob ehren- oder hauptamtlich. Die Arbeit wird immer mehr, weil Bibel TV immer mehr an Reichweite gewinnt. Es ist uns ein Anliegen, dass wir genügend Mitarbeitende haben und finden ‒ solche, die eine innere Leidenschaft für diese Arbeit haben und sich von Gott dazu bewegen lassen. Wir sind sehr dankbar für all die Mitarbeitenden, die uns jetzt schon seit langer Zeit unterstützen und begleiten! Es ist auch für sie gut zu wissen, dass Sie im Gebet hinter ihnen stehen!

Nach wie vor laufen im Hintergrund viele Gespräche mit vielen Verantwortlichen in Kirche und Medien, wie wir unser Anliegen, unsere Vision, vom Fernsehgottesdienst zur »Fernsehgemeinde« umsetzen können. Gibt es ab Mitte 2017 eine »Gemeinde des Höchsten« mit sonntäglichen Live-Gottesdiensten in unserer Kapelle, mit vielen Gemeindeangeboten wie Reisen, Gebetskreisen, Besuchsdiensten, Zuschauertagen? Wir tragen diese Vision schon lange in uns. Danke, wenn Sie im Gebet vor Gott bringen, was uns hier beschäftigt!

2017 fällt die finanzielle Förderung der Lechler Stiftung in Höhe von 40.000 Euro jährlich für die Übersetzung von SdH in die Deutsche Gebärdensprache weg. Sie haben uns vier Jahre lang treu unterstützt! Wir brauchen dafür dringend eine neue Stiftung, die uns hilft, diese wichtige inklusive Arbeit zu tun. Über 100.000 Gehörlose leben in Deutschland. In der »Stunde des Höchsten« haben diese Menschen die einzigartige Möglichkeit, regelmäßig Woche für Woche Gottesdienst in ihrer Sprache zu feiern! Bitte beten Sie für eine schnelle und gute Lösung!

Mit großen Schritten geht das Jahr zu Ende. Wir freuen uns sehr, dass dieses 7. Jahr von »Stunde des Höchsten« so viele intensive Begegnungen mit Ihnen mit sich brachte. Dass wir einen so wertvollen Auftrag bekommen haben, Zuversicht, Hoffnung und Trost durch das Evangelium über das Fernsehen zu vielen Menschen zu bringen. Jahresende hat auch etwas mit Jahresabschluss zu tun. Trotz Spendenanstieg verzeichnen wir im Augenblick noch eine finanzielle Lücke von circa 20.000 Euro. Dürfen wir Sie herzlich bitten, uns mit einer besonderen Weihnachtsspende zu helfen, diese Lücke zu schließen? Herzlichen Dank, wenn Sie prüfen, was Ihnen möglich ist!

Zum Schluss eine kleine Geschichte: Ein nasskalter und stürmischer Dezembertag. Viele Menschen hasten durch die Straßen. Dazwischen ein kleines Mädchen. Hungrig, frierend, verängstigt, allein, weinend. Ein Mann, der das sieht, sagt zornig zu Gott: »Wie kannst du das zulassen? Warum tust du nichts dagegen?« Eine Zeitlang sagt Gott nichts; aber in der darauffolgenden Nacht gibt er doch eine Antwort: »Ich habe etwas dagegen getan: ich habe dich erschaffen.« Das kleine Mädchen wurde aufgefordert, sich aus einer großen Tüte Bonbons so viele herauszunehmen, wie zwei Hände fassen können. Das Mädchen überlegte eine Weile, sah seine kleinen Händchen an, sah die großen Hände des Onkels ‒ und sagte: »Greif du hinein, du hast größere Hände!«

So lasst uns auf die größeren Hände Gottes vertrauen, wenn wir in die Zukunft blicken. Gottes reichen Segen und sein Geleit wünschen wir Ihnen!

Ihr Pfarrer Heiko Bräuning
und das SdH-Team

PS: Bitte merken Sie sich diese Termine: Zuschauerreise nach Israel vom 06. bis 15. November 2017 für hörende und taube Menschen. Zuschauertage 2017 am Samstag, 25. März 2017 und Samstag, 14. Oktober 2017. Gerne kommen wir auch zu Ihnen in die Gemeinde zu Konzerten, Gottesdiensten oder Berichten aus der Arbeit! Danke für Ihr Interesse! Melden Sie sich bei uns im Zuschauerbüro!


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SdH-ZUSCHAUERREISE
nach Israel ... für taube und hörende Menschen vom 06. bis 15. 11. 2017

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