Herzlich willkommen!

Kenneth Smith hatte sieben Minuten Pause zwischen seinen Fahrten als Straßenbahnführer in Baltimore. Der große Platz, wo seine Fahrt endete, war mit dickem Gebüsch und Gestrüpp bewachsen. Herr Smith beschloss, seine sieben freien Minuten der Arbeit zu widmen. Am Ende jeder Fahrt arbeitete er und rodete die Büsche und das Unkraut. Langsam verwandelte er den Platz, der eine Augenschande gewesen war, in einen Garten. Rote Eichen und Pappeln stehen jetzt dort, umgeben von mexikanischen Rosen, Petunien, Zinnien und Veilchen. Weiche Rasenflächen sind mit weißgetünchten Feldsteinen umrandet. Kies- und Aschewege führen zu einem Picknickplatz.

Jeden Tag ein wenig! Schritt für Schritt. Vielleicht ist es das, was Jesus zwischen den Zeilen gesagt hat, wenn er uns ermutigt: »Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.« (Matthäus 6, 33‒34) Und in alldem, was wir tun könnten, sollten wir nicht vergessen, dass Gott das Seine dazutut. Meiner Meinung nach schafft das in unserem Leben auch Freiräume, um an das wirklich Wichtige und Wesentliche zu denken: Raum für Gottes Reich, für seine Möglichkeiten, für seinen Willen. Wer sich mit eigenem Tun so selbst beschäftigt, dass keine Zeit mehr bleibt, um für Gott zur Verfügung zu stehen, schafft umsonst. So heißt es in Psalm 127, 1‒2: »Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wenn der Herr nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst. Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf.« Das ist eine Ermutigung für uns und eine Entlastung: Schafft jeden Tag ein wenig ‒ mit euren Möglichkeiten! Aber nicht über eure Möglichkeiten! Und lasst Raum und Zeit für Gottes Eingreifen. Für sein göttliches Schaffen!

Das möchten wir gerne bei »Stunde des Höchsten« selber beherzigen: Wir schaffen, was wir können, um die befreiende Botschaft Jesu weiterzugeben. Aber wir schaffen es nicht alleine. Gott schafft auf seine Art und Weise. Darauf sind wir in all unserem Tun und Lassen, in allem, was uns gelingt oder nicht gelingt, angewiesen! Danke, wenn Sie sich aber auch durch uns ermutigen und entlasten lassen: Gott ist auf Ihrer Seite und wartet nur darauf, eingreifen zu dürfen! Und wie heißt es im Volksmund: Gott hilft spätestens rechtzeitig! Gott hilft spätestens pünktlich! Darauf ist Verlass!

Es waren unverhoffte Begegnungen: beim Dönerladen in der Nachbarstadt. Telefonisch hatte ich für die Familie Döner vorbestellt. Ich kam hin und wollte sie abholen. Da sah ich auf der Theke Bibel TV-Prospekte ausliegen. Als ich sie verwundert betrachtete, sprach mich der Dönerladenbesitzer an: »Ich freue mich, dass mein TV-Pfarrer bei uns Döner kauft. Wir sind armenische Christen und schauen Sonntags »Stunde des Höchsten«. Danach gehen wir in unsere Gemeinde. Dort treffen wir uns mit 120 anderen armenischen Christen und feiern Gottesdienst.« Klar, dass ich seitdem ständig dort Döner kaufe! Oder diese Begegnung: Auf einem Bodenseeschiff habe ich Gottesdienst zu halten. 200 geladene Gäste. Ich komme aufs Schiff, will gerade einsteigen, als mich der Kapitän sieht, auf mich zukommt und fragt: »Was machen Sie denn auf meinem Schiff? Ich kenne Sie von Bibel TV. Ich sehe immer am Sonntag Ihren Gottesdienst!« Oder: meine Augenärztin outet sich nach der Untersuchung: »Ich schaue regelmäßig ihren Gottesdienst bei Bibel TV. Und es macht mir richtig Freude, heute mal Ihnen zum richtigen Durchblick zu helfen!«

Solche Begegnungen aus heiterem Himmel ermutigen uns sehr! Wer gehört noch alles zur SdH-Fernsehgemeinde? Wir freuen uns über jede Erfahrung und Begegnung, die Sie machen! Schreiben Sie uns!

Wie Sie in unserem Gästebuch auf unserer Homepage verfolgen können, hat der Gottesdienst um das fiktive Sterbedatum (»Mein Deadline-Experiment«) für viel Wirbel und Irritation gesorgt. Das tut uns leid. Aber die Kommentare zeigen, dass auch für uns Christen der befreiende Umgang mit dem Tod noch ein schwieriges Kapitel ist. »Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?« so heißt es bei Paulus im Korintherbrief (1. Korinther 15, 55). Unser auferstandener Herr Jesus Christus hat dem Tod den Schrecken genommen! Und er hat uns gezeigt, dass der Tod nicht das letzte Wort hat! Wir sind Osterchristen ‒ so sagt es Martin Luther. Und als Osterchristen wissen wir von allen in der Welt am besten: der Tod ist nicht der Feind des Lebens! Er hat sein erschreckendes Angesicht verloren! Ich gebe zu: Manchmal fällt es uns ohne Ende schwer, mit dem Tod umzugehen, weil er noch immer viel Leid in die Welt bringt. Dennoch dürfen wir an der Hoffnung festhalten und dem Tod seine eigenen Grenzen aufzeigen ‒ in festem Glauben und Vertrauen auf Christus.

Am 10. Juni 2018 ist es soweit: »Stunde des Höchsten« bekommt den »Aloys-Henhöfer-Preis« überreicht. Unter anderem für die kreative Predigtkultur und die inklusive Medienarbeit von SdH in DGS (Deutsche Gebärdensprache). Wir freuen uns sehr über diesen mit 5.000 Euro dotierten Preis, den die Firma Dittes Galvanik ins Leben gerufen hat, und damit regelmäßig interessante Projekte auszeichnet. Wir möchten diese Preisverleihung im Rahmen eines Festgottesdienstes in der Kapelle auf dem »Höchsten« feiern, zu dem wir Sie herzlich einladen: Beginn des Gottesdienstes ist um 10.30 Uhr. Danach halten wir eine kleine Stärkung für Ssie bereit (bei gutem Wetter als Fingerfood vor der Kapelle, bei schlechtem Wetter im Bergrestaurant Höchsten.) Danke, wenn Sie uns mitteilen, mit wie vielen Personen Sie kommen. Das erleichtert uns die Planung!

Vom 11. bis 18. Mai 2019 haben Sie wieder die Möglichkeit, mit uns eine Woche in Pinea / Calvi auf der schönen Insel Korsika zu verbringen: »Leben mit Gott in Frankreich!« Herzliche Einladung! Nähere Informationen erhalten Sie in unserem Zuschauerbüro.

Schon ein paar Wochen früher findet im 10-jährigen Jubiläumsjahr von SdH die nächste inklusive Israelreise statt: vom 25. Februar bis 06. März 2019. Wir freuen uns jetzt schon über viele Interessenten. Nähere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage. In Kürze ist auch der ausführliche Prospekt erhältlich. Teilnehmen können hörende und taube Menschen. Es stehen während der gesamten Reise Gebärdensprachdolmetscher zur Verfügung.

So langsam starten wir in die Sommermonate! Da beginnt auch immer wieder das so genannte Sommerloch in Sachen Spenden. Bitte helfen Sie uns, die finanziellen Lasten zu tragen. Pro Woche brauchen wir ca. 4.000 Euro. Danke, wenn Sie wohlwollend prüfen, wie Sie uns unterstützen können!

Herzliche Grüße für die kommende Zeit mit dem wunderbaren Segenswunsch aus 4. Mose 6, 24‒26: »Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.«

Ihr Pfarrer Heiko Bräuning
und das SdH-Team

PS: WIR SUCHEN! Menschen die regelmäßig oder ab und zu für die Gebetsanliegen auf unserer Homepage beten möchten! Wir wissen, dass schon viele mitbeten. Wenn Sie wollen, würden wir gerne Ihren Namen dort anonymisiert veröffentlichen, sodass die Mitbeter auf diese Weise sichtbar werden und sich im Lauf der Zeit eine lange Liste von Mitbetern ergibt! Das ist ermutigend und hoffnungsvoll, wenn viele vor Gott ein gutes Wort einlegen. Und das ist ein wunderbarer Dienst in und für unsere Fernsehgottesdienstgemeinschaft!


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SdH-ZUSCHAUERREISE
nach Israel ... für taube und hörende Menschen vom 25.02. bis 06.03.2019

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» Sonntag 9.15 (DGS)
» Sonntag 14.00
» Donnerstag 1.30 (DGS)
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» Samstag 14.00

Jede Woche auf Bibel TV.

Und rund um die Uhr in der SdH-Mediathek.

Stunde des Höchsten ist ein Projekt von Die Zieglerschen e. V. - Wilhelmsdorfer Werke ev. Diakonie