Herzlich willkommen!

Herzliche Grüße zum August mit folgendem Urlaubspsalm von Reinhard Ellsel:

Endlich, Herr, mein Gott, habe ich Urlaub.

Endlich kann ich tun und lassen, was ich will.

Ich habe frei von Arbeit und Pflichten.

Loslassen kann ich, was mich täglich in Atem hält.

Herr, in deiner Gegenwart atme ich auf.

Ich sammle neue Kräfte und denke neue Gedanken.

Ich freue mich meines Lebens, mein Gott;

des Lebens, das du mir geschenkt hast.

Wie wunderbar sind deine Pläne und Wege mit mir.

Ich danke dir für die Menschen,

die du zu mir geführt hast.

Du hast den Rhythmus von Arbeit und Ruhe geschaffen,

fassen und lassen, einatmen und ausatmen.

Endlich, Herr, lasse ich alles Sorgen und Planen ruhen.

Endlich entdecke ich, wie unendlich gut du für mich sorgst.



Urlaub ‒ das heißt Pause machen. Pause ist übrigens ein häufiges Wort in der Bibel. Vor allem in den Psalmen. Es heißt dort auf hebräisch »SELA«. Zum Beispiel in Psalm 62, 9: »Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsre Zuversicht. SELA.« Psalmen wurden gesungen. Oft als Lieder auf Wallfahrten, hinauf nach Jerusalem. Da sang und betete man viele Worte. Viele davon könnte man oberflächlich dahin sagen. Aber an wichtigen Stellen fordert der Psalmdichter auf: »SELA.« Pause. Das heißt, anhalten, nachdenken, nochmal und nochmal sagen und bedenken, was man gerade gebetet hat. Damit es nicht in Vergessenheit gerät oder einfach so überhört wird: »Gott ist unsere Zuversicht. SELA!« Dabei stehen bleiben. Das mit auf die nächste Wegstrecke nehmen, nachdem man es verinnerlicht hat. Bedacht und nochmal und nochmal wiederholt hat! Gott ist unsere Zuversicht! Wie wäre es, wenn wir die Urlaubszeit zu solchen »SELA-Spaziergängen« nützen. Nehmen Sie sich einen Psalm und beten Sie ihn im Gehen. Und immer wieder machen Sie eine Pause und wiederholen ganz bestimmte Sätze, die sich dann einprägen! Und ich bin gespannt, was Sie mir von Ihren Erfahrungen erzählen! Martin Luther hat folgende Gedanken zum Wörtlein »SELA« formuliert: »So ist's bei vielen Psalmen mit der Überschrift und dem Titel, dass diese Gebete, wenn sie gleich wenige Worte enthalten, dem Herzen doch Anreiz und Bewegung sind, etwas Gutes zu denken oder zu begehren. Auch sind etliche Psalmen mit dem Wörtlein »Sela« (das heißt »Ruhe«) abgeteilt, das weder gelesen noch gesungen wird. (Das geschieht) zur Ermahnung, dass man da, wo sich ein besonderes Stück im Gebet zeiget, stille halte und ruhe, den Inhalt wohl zu betrachten und die Worte so lange fahrenzulassen.«

Auch wir gönnen uns im August Ruhe und eine Pause. Um zur Besinnung zu kommen und um auf Gott zu achten und zu hören. Ich glaube, dass tut unserem ganzen Team gut, die ja Woche für Woche viel Kraft und Energie einsetzen, um die Gottesdienste vorzubereiten! Schön, dass Sie uns dabei unterstützen: durch Ihre Gebete, durch Ihr Mitfeiern, durch Ihre Grüße und damit viel Ermutigung! Danke auch, wenn Sie im August in besonderer Weise an unsere finanzielle Situation denken. Wir benötigen pro Woche circa 5.000 Euro. Im Augenblick erhalten wir pro Woche durchschnittlich 3.000 Euro. Die Differenz macht uns immer wieder Sorgen. Aber wir vertrauen Gott, dass er immer wieder Wege zeigt und Türen öffnet! In der Sommerpause zeigen wir vor allem Wiederholungen. Danke für Ihr Verständnis! Wir nehmen Sie nochmals mit nach Rom und zu wichtigen Stätten von Martin Luther!

Im Augenblick sind wir mit verschiedenen Fernsehexperten dran, die »Stunde des Höchsten« genauer »unter die Lupe« zu nehmen. Wir feiern nächstes Jahr zehnjähriges Jubiläum. Dafür planen wir schon einiges an Veranstaltungen, machen uns aber auch Gedanken über die Weiterentwicklung unserer Fernsehgottesdienstarbeit. Was bedeutet es für uns, eine stetig wachsende »Fernsehgemeinde« zu haben? Wie organisieren wir noch besser und häufiger die Besuche bei Ihnen? Zu einem Fernsehpfarramt und einer Fernsehgemeinde gehören natürlich Hausbesuche. Auch wenn das deutschlandweit mit vielen tausenden Kilometern verbunden ist. Wenn Sie auch Ideen haben, was wir zum zehnjährigen Bestehen von SdH noch machen könnten oder verbessern und verändern sollten, freuen wir uns auf Ihre Rückmeldungen!

Am 06. Oktober 2018 laden wir Sie zum nächsten Zuschauertag von 10 bis 15 Uhr in der Kapelle auf dem »Höchsten« ein. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

Der Prospekt für die Israelreise vom 25. Februar bis 06. März 2019 ist ab sofort erhältlich! Sie können ihn gerne mit dem Anmeldeformular auf unserer Homepage herunterladen oder im Zuschauerbüro bestellen! Eine inklusive Reise für hörende und taube Menschen!

Für die Urlaubszeit möchte ich Sie herzlich im Namen des ganzen Teams grüßen, nochmals mit Worten aus Psalm 62, 9: »Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht wanken werde. Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre, der Fels meiner Stärke, meine Zuversicht ist bei Gott. Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsre Zuversicht. SELA.«

Ihr Pfarrer Heiko Bräuning
und das SdH-Team

PS: WIR SUCHEN! Menschen die regelmäßig oder ab und zu für die Gebetsanliegen auf unserer Homepage beten möchten! Wir wissen, dass schon viele mitbeten. Wenn Sie wollen, würden wir gerne Ihren Namen dort anonymisiert veröffentlichen, sodass die Mitbeter auf diese Weise sichtbar werden und sich im Lauf der Zeit eine lange Liste von Mitbetern ergibt! Das ist ermutigend und hoffnungsvoll, wenn viele vor Gott ein gutes Wort einlegen. Und das ist ein wunderbarer Dienst in und für unsere Fernsehgottesdienstgemeinschaft!


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SdH-ZUSCHAUERREISE
nach Israel ... für taube und hörende Menschen vom 25.02. bis 06.03.2019

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