Herzlich willkommen!

In einer jüdischen Legende wird erzählt: »Euer Gott ist ein Dieb«, sprach der Kaiser zu Rabbi Gamaliel. »Er raubte Adam eine Rippe.« Der Rabbi ging betrübt nach Hause. »Lass mich zu ihm gehen«, sprach seine Tochter. »Ich will ihm antworten.« »Gebt mir einen Offizier!«, sprach das Mädchen zum Kaiser. »Heute Nacht wurde bei uns eingebrochen. Man stahl uns einen silbernen Krug und stellte dafür einen goldenen ab.« Der Kaiser lachte: »Solche Diebe lobe ich mir. Sie dürften jede Nacht zu mir kommen.« Die Augen des Mädchens blitzen: »Seht, Imperator, so ein Dieb ist unser Gott: Er stahl Adam eine Rippe und schenkte ihm dafür ein Geschöpf, das ihn liebt.«

Man hat Gott schon oft missverstanden bei dem, was er an sich nahm. Er nahm sich der Welt an, wurde Mensch, und legte sich in eine Krippe. Er nahm sich das Recht heraus, für die Hirten, die Zöllner, die Ehebrecherin ganz Gott zu sein und nahm sich ihrer an. Und am Schluss nahm er alle Schuld der Welt auf sich und starb für die Welt. Für alles, was er sich nahm, handelte er sich massive Vorwürfe ein: Ohnmacht, Täuschung, Gesetzesbruch, Betrug. Und immer ging es aus, wie in der jüdischen Legende: Gott nahm sich nichts, ohne dafür reichlich zu geben. Wer an Christus glaubt, von einer Jungfrau geboren, in Windeln gewickelt, glaubt an den Erlöser. Und er wird selber Erlösung finden. Hirten, Zöllner, Ehebrecherinnen fanden zu neuer Hoffnung, in ein neues Leben. Wer an das Kreuz glaubt, findet persönliche Rechtfertigung, Entschuldigung und Gnade vor Recht. Paulus fragt in Römer 8, 31ff: »Ist Gott für uns, wer kann wider uns ein? Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben ‒ wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?«

»Seht, Imperator, solch ein Dieb ist unser Gott: Er stahl Adam eine Rippe und schenkte ihm dafür ein Geschöpf, das ihn liebt.« So ist Gott. Er gibt viel mehr, als er nimmt.

Das erleben wir immer wieder durch unseren Fernsehgottesdienst »Stunde des Höchsten«. Wir sind von Gott beschenkt. Und als Beschenkte dürfen wir weitergeben: und so teilen wir Woche für Woche Geschenke der Hoffnung, der Ermutigung und des Trostes aus. Wir lesen jeden Tag in Ihren Briefen und E-Mails oder hören es am Telefon: wie dringend Sie Trost, Hoffnung und Ermutigung brauchen. Und wie Sie dies finden in der »Stunde des Höchsten«. Aber wir leben selber auch davon, dass Gott uns immer wieder ermutigt und stärkt. Jedes Wort von Ihnen, jedes Gebet für uns, jede Gabe mit der Sie unseren Dienst unterstützen ist Ermutigung. Eine Frau kam uns vergangene Woche besuchen. Sie hatte eine weite Reise auf sich genommen. Jeden Sonntag, so erzählt Sie, feiert Sie den Fernsehgottesdienst mit. Ihr Mann war vor zwei Jahren verstorben. Zuvor hatte sie immer mit ihm gemeinsam SdH geschaut. Jetzt alleine. Und sie ist so dankbar für die Gottesdienste, so dass sie uns unbedingt unterstützen möchte. Sie zog einen Briefumschlag aus der Handtasche und spendete uns 10 nagelneue 100 Euro-Scheine. Sie wollte es nicht überweisen. Sie wollte es nicht schicken. Sie wollte persönlich vorbeikommen. So wurden wir in doppelter Weise Beschenkte und Getröstete. Zum einen durch das Gespräch und die Gemeinschaft. Zum anderen durch die finanzielle Unterstützung. 1000 Euro. Das sind ungefähr zehn Minuten unseres Fernsehgottesdienstes, die sie ermöglicht hat. Ein Gottesdienst kostet uns circa 5.000 Euro. Es war eine große Ermutigung, denn die Kosten sind für uns jeden Monat eine große Herausforderung! Danke für Ihre treue Unterstützung!

Anfang Oktober hatten wir Zuschauertag. Es war ermutigend, wie viele sich auf den Weg zu uns gemacht haben, um einen Tag lang mit uns zusammen zu reden, Gottesdienst zu feiern, miteinander Zeit zu verbringen und einmal hinter die Kulissen zu schauen! Es tut so gut, nicht nur im und vor dem Fernseher zusammen zu kommen, sondern auch »in echt«! Gerne laden wir Sie auch für 2015 wieder zu solchen Tagen ein.

Der Termin für die nächste SdH-Zuschauerreise nach Israel steht fest: 11. bis 20. November 2015. Gerne können Sie bei uns schon ein vorläufiges Programm bestellen, auch wenn der genaue Reisepreis erst ab Dezember feststehen wird. Aber wir freuen uns, wenn Sie mit uns ins Heilige Land kommen!

Danke, wenn Sie uns weiterhin im Gebet unterstützen! Die Arbeit wird mehr und mehr und wir sind gerne und mit viel Leidenschaft bei der Sache. Aber wir brauchen Ihre »Rückendeckung«!

Ich möchte Sie für heute grüßen mit weiteren Worten von Paulus vom anfangs zitierten Römerbrief: »Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn!«

Seien Sie gesegnet und behütet von der stärksten Macht der Welt!

Ihr Pfarrer Heiko Bräuning
und das SdH-Team

PS: Vielleicht haben Sie Lust, in Ihrer Gemeinde einen Gottesdienst oder einen Informationsabend zu organisieren? Wir kommen gerne zu Ihnen: mit einem besonderen Gottesdienst, mit einer abwechslungsreichen Informationsveranstaltung rund um die Fernsehgottesdienstarbeit. Melden Sie sich bei uns! Oder schreiben Sie uns eine E-Mail an post@stundedeshoechsten.de! Wir freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen!


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Zuschauerreise

SdH-ZUSCHAUERREISE
nach Israel ... für taube und hörende Menschen vom 11. bis 20. 11. 2015

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