Herzlich willkommen!

In seinem Buch »Anleitung zum Unglücklichsein« erzählt Paul Watzlawick folgende Geschichte: Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt der Mann, hinüberzugehen und sich den Hammer auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: »Was ist, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon hat er mich nur so flüchtig gegrüßt. Vielleicht war er ja nur in Eile. Aber vielleicht hat er die Eile auch nur vorgetäuscht und er hat etwas gegen mich. Und wenn ja, was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum auch nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich am Ende noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht es mir aber wirklich!« Und so stürmt er zu seinem Nachbarn und läutet. Der öffnet und noch bevor dieser guten Tag sagen kann, schreit ihn unser Mann an: »Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!«

Ganz oft führen wir solche Selbstgespräche. Wir fragen uns, was die anderen wohl denken. Und legen ihnen unser Denken in ihren Mund. Und plötzlich können wir gar nicht mehr aufhören, so zu denken. Es ist wie ein Strudel, der nach unten zieht. Wie eine Spirale abwärts! Ein ganz starkes Wort aus 1. Petrus 3, 9 kann diesen geistigen Trend in uns aufhalten: »Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, auf dass ihr Segen erbt.« Segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid! Wir können mit unserem Denken einen kleinen Unterschied machen: In Gedanken segnen. Auch die - so sagt Jesus - die uns verfluchen. Auch die, die uns verletzen. Segnen tut nicht weh. Segnen ist keine große Anstrengung. Vergeben ja, segnen nicht. Es ist ein guter Gedanke über den anderen. Die wortlose Bitte an Gott, dem anderen Gutes zu tun. Auch wenn es schwerfällt, dem anderen Gutes zu gönnen. Aber es befreit uns vom Unglücklichsein. Es ist wie schwere Last, die von uns abfällt! Machen Sie sich das Leben leichter! Gönnen Sie sich ein Leben als erleichterter, befreiter Mensch: Indem Sie segnen! Und jede Wette: Sie bekommen, wie es im Petruswort heißt, viel mehr Segen zurück! Ich lade Sie ein: machen sie den Wonnemonat Mai zu ihrem persönlichen Segensmonat! Und berichten Sie uns davon, was sich ereignet hat!

Am 11. Mai fahren wir mit über 100 Gästen nach Korsika. Okay, falsch: Wir fliegen! Und freuen uns auf eine sehr schöne, intensive Zeit mit vielen wertvollen Begegnungen. Es ist immer wieder beeindruckend, von Menschen zu hören, was sie mit und durch diesen Fernsehgottesdienst erleben. Gerade kommen wir von einer Zeltevangelisation in der Nähe von Karlsruhe zurück. Dort waren viele SdH-Mitfeiernde anwesend. Eine Frau erzählte unter Tränen, wie sie vor drei Jahren durch SdH wieder zum Glauben gefunden hat. Ihr Mann war plötzlich gestorben. Sie hatten noch zusammen so viele Träume. Sie fühlte sich mit allem völlig überfordert. Nach und nach fand sie Sonntag für Sonntag wieder zu neuem Gottvertrauen und bekam neue Kraft. Wir danken Gott, dass er uns so viel Verantwortung auferlegt - und für diesen großartigen Auftrag!

Manchmal stellt uns die wachsende Arbeit auch vor große Herausforderungen. Eine davon ist, dass Bibel TV in der Zwischenzeit so gewachsen ist, dass der Sender »GEMA-pflichtig« geworden ist, das heißt, jeder Musiktitel, der dort gespielt wird, muss sehr arbeitsintensiv gelistet und gemeldet werden, und es werden hohe, sehr hohe Kosten anfallen. Natürlich haben wir in unseren Gottesdiensten und Musiksendungen sehr viel Musik. Wir beten darum, dass Gott uns genügend Kraft und finanzielle Mittel schenkt, alles bewältigen zu können. Danke, wenn Sie uns im Gebet unterstützen! Danke, wenn Sie uns auch finanziell helfen, diese wachsende Arbeit zu tun! Es ist Reich-Gottes-Arbeit! Und die kann man nur gemeinsam gestalten!

Die nächste SdH-Zuschauerreise planen wir für November 2020. Noch ist der Prospekt nicht fertig, aber wir freuen uns, wenn Sie uns per E-Mail Ihr Interesse bekunden. Dann schicken wir Ihnen sobald erhältlich, die Informationen zu. Natürlich planen wir die Reise wieder für Hörende und Gehörlose!

Wir freuen uns, wenn Sie mit uns in Verbindung bleiben! Gerne besuchen wir Sie auch! Melden Sie sich dazu bei uns im Zuschauerbüro!

Zum Schluss eine kleine humorvolle Begebenheit: Ein Ehepaar kommt zur Paartherapie. Sie fängt gleich in der ersten Sitzung lauthals an zu schimpfen über ihren Ehemann. Und sie hört auch nach einer Stunde noch nicht auf mit Beschimpfungen und langen Reden. Plötzlich steht der Therapeut auf, läuft um seinen Schreibtisch, nimmt den Kopf der Frau zwischen die Hände und gibt ihr einen Kuss. Die Frau ist völlig verblüfft, und schweigt. Der Therapeut sagt zum Ehemann: »Das braucht ihre Frau dreimal am Tag. Morgens, Mittags, Abends.« Zunächst schweigt auch der Mann. Dann fragt der Mann: »Gut, ab wann soll ich sie vorbeibringen?«

Lasst uns einander segnen und zum Segen werden. Und nicht übereinander schimpfen! Lasst uns gegenseitig die Bedürfnisse erspüren und gemeinsam mit und bei Jesus unseren Liebes- und Lebenshunger stillen!

In diesem Sinne, ein herzliches Gott befohlen!

Ihr Pfarrer Heiko Bräuning
und das SdH-Team

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