Herzlich willkommen!

Ein junger und erfolgreicher Manager fuhr mit seinem Jaguar ein wenig zu schnell durch eine Vorstadtstraße. Er achtete auf Kinder, die möglicherweise zwischen den parkenden Autos am Straßenrand auf die Straße laufen könnten und verminderte seine Geschwindigkeit, als er etwas zu sehen meinte. Als sein Auto an der betreffenden Stelle vorbeifuhr, tauchten jedoch keine Kinder auf. Stattdessen krachte ein Ziegelstein in die Seitentür des Jaguars! Er machte eine Vollbremsung und setzte den Jaguar zurück zu der Stelle, an der der Ziegelstein geschleudert worden war.

Der zornige Fahrer sprang aus dem Wagen, schnappte das erste Kind, das er dort sah, drückte es gegen ein parkendes Auto und brüllte: »Was fällt dir eigentlich ein und wer bist du? Was um Himmels willen soll das? Das ist ein flammneues Auto und dieser Ziegelstein, den du da geworfen hast, wird eine Menge Geld kosten. Warum hast du das getan?« Der kleine Junge sagte entschuldigend: »Bitte, Herr ... bitte, es tut mir leid, aber ich wusste nicht, was ich sonst tun sollte. Ich habe den Stein geworfen, weil niemand sonst angehalten hat.« Während Tränen sein Gesicht hinunter rannen und von seinem Kinn tropften, zeigte der Junge auf eine Stelle hinter einem geparkten Auto. »Das ist mein Bruder«, sagte er. »Er ist über den Bordstein gerollt und aus seinem Rollstuhl gefallen und ich kann ihn allein nicht aufheben.« Mittlerweile heftig schluchzend bat der Junge den erstaunten Manager: »Könnten Sie mir bitte helfen, ihn wieder in seinen Rollstuhl zu setzen? Er ist verletzt und er ist für mich zu schwer.«

Zutiefst gerührt versuchte der Fahrer, den rasch in seinem Hals aufsteigenden Kloß zu schlucken. Eilig hob er den behinderten Jungen wieder in den Rollstuhl und zog dann ein leinenes Taschentuch hervor, um die frischen Schrammen und Schnitte abzutupfen. Ein kurzer Blick verriet ihm, dass alles wieder in Ordnung kommen würde. »Danke und Gott segne Sie!«, sagte das dankbare Kind zu dem Fremden. Zu erschüttert, um Worte zu finden, sah der Mann einfach nur zu, wie der Junge seinen an den Rollstuhl gefesselten Bruder den Bürgersteig entlang weiter schob. Es war ein langer, langsamer Gang zurück zu seinem Jaguar. Der Schaden war gut sichtbar, doch der Fahrer ließ die verbeulte Seitentür nie reparieren. Er ließ die Beule dort, um ihn beständig an ihre Botschaft zu erinnern: »Eile nicht so schnell durchs Leben, dass jemand einen Ziegelstein auf dich werfen muss, um deine Aufmerksamkeit zu bekommen!«

Jesus ist langsam durch die Welt gegangen. Zu Fuß. Ohne Handy am Ohr oder Smartphone vor Augen. Er hat sich konzentriert. Den Menschen zugewandt. Stets offen für eine Begegnung. Und jeder Moment, wo ein Gespräch stattgefunden hat, blieb für die Menschen, die Jesus begegnet sind, unvergesslich. So möchten wir gerne als Mitarbeitende von SdH unterwegs sein: hin zu den Menschen! Mit der guten Botschaft des Evangeliums. Grenzenlose, einladende Liebe Gottes. Die jedes Menschenleben verändern und neu prägen kann. Ohne »Du sollst!«, »Du musst!« und »Es wäre gut, wenn ...«. In aller liebenden Freiheit! So möchte ich uns alle ermutigen, unterwegs zu sein. Das niemand einen Ziegelstein werfen muss, um unsere Aufmerksamkeit zu bekommen!

Eine Woche Besuchsdienste quer durch Deutschland liegen hinter uns. Auf dem Weg zu Zuschauern unseres Fernsehgottesdienstes führte der Weg über das Erzgebirge, das Vogtland, hinauf nach Berlin und zurück über Cloppenburg, Dortmund, Richtung Stuttgart. Viele Begegnungen, wertvolle Stunden an Gesprächen, Gebeten, Seelsorge. Es hat gut getan! Und wir freuen uns über die stetig wachsende Fernsehgemeinde und die Unterschiedlichkeit derer, die den Fernsehgottesdienst mitfeiern. Da gibt es den 35-jährigen Unternehmer, den 52-jährigen IT-Experten genauso wie die 92-jährige Unternehmerwitwe oder die 56-jährige Hausfrau, Kinderkirchmitarbeiterin und begeisterte Chorsängerin. Alles dankbare Gotteskinder, die »Stunde des Höchsten« Sonntag für Sonntag genießen und uns unterstützen.

Danke, wenn auch Sie uns unterstützen! Pro Sonntag entstehen uns Kosten von aktuell circa 6.000 Euro. Inklusive der Dolmetscharbeiten für SdH in DGS. Danke, wenn Sie prüfen, wie Sie uns finanziell helfen können, diese Last auf mehrere Schultern zu verteilen.

Ab 05. Mai sind wir für eine Woche in Pinea / Calvi auf der schönen Insel Korsika. Viele SdH-Zuschauer haben sich angemeldet, um dort mit uns eine gute Woche zu verbringen: Leben mit Gott in Frankreich! Nächstes Jahr gibt es diese Möglichkeit wieder: vom 11. bis 18. Mai 2019.

Schon ein paar Tage früher findet im 10-jährigen Jubiläumsjahr von SdH die nächste inklusive Israelreise statt: vom 25. Februar bis 06. März 2019. Wir freuen uns jetzt schon über viele Interessenten. Nähere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage. In Kürze ist auch der ausführliche Prospekt erhältlich. Teilnehmen können hörende und taube Menschen. Es stehen Gebärdensprachdolmetscher während der gesamten Reise zur Verfügung.

Am 10. Juni 2018 findet um 10.30 Uhr in der Kapelle auf dem »Höchsten« ein besonderer Festgottesdienst statt. Anlass ist eine Preisverleihung. »Stunde des Höchsten« erhält von der Firma Dittes Galvanik in Pforzheim den »Aloys-Henhöfer-Preis« für die kreative Predigtkultur und die inklusive Medienarbeit von SdH in DGS. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird im Festgottesdienst überreicht. Mit dabei sind neben dem Fernsehteam auch Michael Schlierf am Flügel, Adelheid Abt an der Geige und weitere interessante Gäste! Herzliche Einladung, vielleicht sogar schon am Samstag anzureisen und eine kurze Atempause auf dem »Höchsten« zu verbringen. (Hotelzimmer unter www.hoechsten.de)

Nun freuen wir uns auf den Mai. Wir feiern in diesem Monat Pfingsten: Gott schenkt uns seine Kraft, seine Möglichkeiten, seine unerschöpflichen Quellen, die viel mehr können, haben und sind, als unsere eigene Begrenztheit. Leben wir nicht nur auf Sparflamme, sondern lassen uns neu begeistern von den unbegrenzten Möglichkeiten Gottes!

In diesem Sinne herzliche Grüße und Segenswünsche mit Worten aus der Heiligen Schrift: »Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne.« (2. Korinther 12, 9)

Ihr Pfarrer Heiko Bräuning
und das SdH-Team

PS: WIR SUCHEN! Menschen die regelmäßig oder ab und zu für die Gebetsanliegen auf unserer Homepage beten möchten! Wir wissen, dass schon viele mitbeten. Wenn Sie wollen, würden wir gerne Ihren Namen dort anonymisiert veröffentlichen, sodass die Mitbeter auf diese Weise sichtbar werden und sich im Lauf der Zeit eine lange Liste von Mitbetern ergibt! Das ist ermutigend und hoffnungsvoll, wenn viele vor Gott ein gutes Wort einlegen. Und das ist ein wunderbarer Dienst in und für unsere Fernsehgottesdienstgemeinschaft!


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SdH-ZUSCHAUERREISE
nach Israel ... für taube und hörende Menschen vom 25.02. bis 06.03.2019

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Stunde des Höchsten ist ein Projekt von Die Zieglerschen e. V. - Wilhelmsdorfer Werke ev. Diakonie