Herzlich willkommen!

Es war einmal ein Huhn, das stark schielte. Dieses schielende Huhn sah deshalb die ganze Welt etwas schief und glaubte, sie sei tatsächlich schief. So sah es zum Beispiel auch seine Mithühner und den Hahn schief. Es lief immer etwas schräg und stieß ziemlich oft gegen die Wände. An einem windigen Tag ging das schielende Huhn mit seinen Mithühnern am Turm von Pisa vorbei. »Schaut euch das an«, sagten die Hühner, »der Wind hat diesen Turm schief geblasen.« Auch das schielende Huhn betrachtete den Turm, fand ihn aber völlig gerade. Es sagte nichts, dachte aber bei sich, dass die anderen Hühner womöglich schielten. (Luigi Malerba)

Ich selber schiele auch. Und trage deshalb eine Brille. Was haben die Ärzte nicht schon alles versucht? Hat alles nichts geholfen. Aber: den schiefen Turm von Pisa ‒ den sehe ich tatsächlich schief! :)

So spricht diese Geschichte vom schielenden Huhn als erstes mich ganz persönlich an. Vieles im Leben ist eine Sache der Perspektive. Meistens hat es mit meinen eigenen Ansichtssachen zu tun. Wen seh' ich im nächsten Menschen? Was sehe ich in dem, was mir an Zeit, Geld, Gaben und Talenten zur Verfügung steht? Wer ist Jesus Christus für mich? Was ist der Glaube für mich? Ansichtssache ... Ist der nächste Mensch für mich ein Geschöpf Gottes, ein geliebtes Kind Gottes? Oder nur der lästige Nachbar, Kollege, Vorgesetzte? Die Gaben und Talente, das Gut an Geld und Zeit: immer zu wenig, oder seh' ich es dankbar als Geschenk und Chance Gottes? Jesus Christus: ein Freund, der mich in meiner Wohlfühlzone begleitet, oder ein Retter, der mit mir durch dick und dünn geht und seine Hand für mich ins Feuer legt? Wir feiern in diesen Tagen überall Erntedank! Auch das ist eine Möglichkeit, sich mit der richtigen Perspektive, der richtigen Sicht der Dinge auseinanderzusetzen. So oft »schielen« wir auf das, was andere haben und wir nicht. Schielen auf das, was wir meinen, unbedingt haben zu müssen. Der Schlüssel zum »Nichtschielen« ist die Dankbarkeit. Die trotz mancher Entbehrung das Herz mit Frieden erfüllt, in dem wir wissen: Gott vergisst uns nicht!

Übrigens, Johannes schielt nicht. Er sieht klar! In Johannes 1 Vers 29 heißt es: »Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt.« Klare Ansage, wer Jesus ist. Keine Ansichtssache! Er kommt von Gott, ist der Erlöser, der Befreier. Und das haben wir so nötig. Wir, die wir unter der Last von Schuld leiden. Versäumnisse, Missgeschicke, Verschuldetes und Schuldig-Gebliebenes. Das Lamm Gottes ist so ganz anderes als alle Heils- und Glücksversprecher. Deshalb kann auch so oft der klare Blick, die klare Ansicht verschwimmen und verschwinden.

Wir möchten mit unserem Fernsehgottesdienst Jesus zeigen. In all seiner Zuwendung, Menschenfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Mit all seinen wunderbaren Seiten, die uns zum Leben bringen möchten. Das ist eine große Verantwortung, aber auch eine große Ehre. Und Sie helfen uns dabei, diesem Auftrag nachzukommen. Indem Sie für uns beten, indem Sie andere auf diesen Gottesdienst aufmerksam machen und indem Sie uns finanziell helfen! Danke, danke, danke!

In den letzten Wochen haben wir uns an vielen Orten getroffen: in Calvi auf Korsika waren viele Zuschauerinnen und Zuschauer! Das war ein großes Fest, Sie zu treffen! Oder beim Gottesdienst in Odenspiel. Das hat so gut getan. Oder bei unserem Zuschauertreffen in Bayreuth ... oder, oder, oder! Es ist schön, auf diese Weise konkret und persönlich »Fernsehgemeinde« zu sein!

Gerne lade ich Sie zu unserem Zuschauertag am 15. Oktober ein. Wir beginnen in der Kapelle auf dem »Höchsten« mit Kaffee und Brezeln um 10 Uhr, feiern gemeinsam einen Gottesdienst, den Michael Schlierf musikalisch begleiten wird. Wir haben Josef Müller zu Gast, der aus seinem Leben erzählen wird, und wir haben viel Zeit, um über die Fernsehgottesdienstarbeit zu berichten, uns aber darüber auch auszutauschen! Wir setzen dieses Mal kein Ende fest, sondern nehmen uns so lange Zeit, wie Sie Zeit haben! Melden Sie sich heute noch im Zuschauerbüro dazu an! (Tel. 01805 135 000)

Am Vorabend, den 14. Oktober findet um 19 Uhr ein Benefizkonzert statt zugunsten der Kapelle auf dem »Höchsten«. Noch fehlen uns circa 65.000 Euro, denn die seit Oktober laufenden Sanierungsarbeiten belaufen sich auf circa 80.000 Euro. Mit dem Benefizkonzert wollen wir einen kleinen Beitrag zu diesen Kosten sammeln. Danke, wenn Sie sich dieses wunderbare Klavierkonzert von Michael Schlierf nicht entgehen lassen, und so auch die Arbeit von »Stunde des Höchsten« in der Kapelle auf dem »Höchsten« unterstützen. Mehr Informationen zu diesem Konzert erhalten Sie ebenfalls im Zuschauerbüro. Wir haben auch Flyer für Sie, mit denen Sie gerne noch einladen dürfen!

Seit Anfang Oktober ist die Kapelle offiziell geschlossen. Der Zuschauertag und die Drehtage sind natürlich ausgeschlossen. Aber Sie werden neben dem großen Weihnachtsbaum (denn wir müssen den Weihnachtsgottesdienst aufnehmen!) die Kapelle als »Baustelle« erleben. Viel muss getan werden. Die Kapelle muss »trockengelegt« werden. In dreißig Jahren ist in die Wände viel Wasser eingedrungen. Der Teppich muss ausgetauscht, die sanitären Anlagen erneuert, die Beleuchtung muss repariert werden und vieles mehr. Wie gesagt: circa 80.000 Euro kostet uns dieser Eingriff. Danke, wenn Sie uns helfen, diesen »Raum für den Glauben« zu bewahren!

Auf unserer Israel-Zuschauerreise im November gibt es noch ein paar freie Plätze. Vielleicht haben Sie kurzfristig ein Zeitfenster frei: vom 06. bis 15. November fliegen wir von Frankfurt aus gemeinsam nach Israel und werden dort eine sehr interessante, unvergessliche Zeit erleben! Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage oder im Zuschauerbüro! Ich freue mich sehr, wenn Sie mitkommen!

In Kürze wird ein neues Buch erscheinen. Gemeinsam mit unserem Verlag cap-music veröffentlichen wir dreißig ermutigende, authentische und spannende Interviews mit Gästen aus unseren Fernsehgottesdiensten. Freuen Sie sich auf Geschichten, die das Leben schrieb! Wir sind gerade mitten drin in der Bucherstellung. Es dauert also noch ein wenig, aber: Vorfreude ist die schönste Freude!

Ein wenig Verzögerung haben wir mit unserem neuen Predigtbooklet zur Gottesdienstreihe »Auf Luthers Spuren«. Das Booklet wird fast achtzig Seiten haben, mit vielen Bildern und interessanten Predigten, aber auch mit einer DVD, die wunderbare Filme enthält von unseren Besuchen in Rom, Wittenberg, auf der Wartburg, im Augustinerkloster Erfurt ... Obwohl das Booklet aufwendig ist und jetzt doch viel umfangreicher als geplant, möchten wir es gerne kostenlos anbieten. Gerne können Sie davon auch mehrere Exemplare bestellen, um zum Beispiel mit dem Hauskreis die Themen zu bearbeiten. Wir freuen uns hierfür über eine Spende von Ihnen! Herzlichen Dank!

Noch einmal zurück zum schielenden Huhn. Manchmal ist schielen ja auch ein Synonym für »mit Neid erfüllt sein«. Ich möchte Sie einladen, genau hinzusehen, und sich ermutigen, trösten und aufrichten zu lassen von der Zusage Gottes aus Jesaja 43, 18‒19: »Gott spricht: Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige! Den siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde!« Um diese Zusage, diese Verheißung werden wir gerne beneidet! Ich wünsche Ihnen dieses Gottvertrauen und überraschende Erfahrungen mit ihm!


Gott befohlen,

Ihr Pfarrer Heiko Bräuning
und das SdH-Team


Ihr Pfarrer Heiko Bräuning
und das SdH-Team

PS: Wir suchen Ihre Erfahrungsberichte! Wenn Sie zu denen gehören, die von Mittwoch auf Donnerstag Nacht um 01:30 Uhr die Gottesdienste mitfeiern, schreiben Sie uns: Warum um diese Zeit? Von manchen wissen wir, weil sie geschäftlich sehr eingespannt sind, nach einem stressigen Tag, schöpfen sie neue Kraft in diesen Nachtgottesdiensten. Oder viele müssen sich Tag und Nacht um pflegebedürftige Angehörige kümmern. Deshalb ist diese Nachtzeit so ideal. Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen mit diesen nächtlichen Gottesdiensten! Herzlichen Dank!


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SdH-ZUSCHAUERREISE
nach Israel ... für taube und hörende Menschen vom 06. bis 15. 11. 2017

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