Herzlich willkommen!

Pfingsten ist ein Glückstag für uns! Gott macht wahr, was er durch seinen Sohn Jesus Christus kurz vor dem Fest ansagen ließ. Wir lesen davon in Apostelgeschichte 1 Vers 8: »Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.« Pfingsten: zu unserem Glück! Tag der Kraft! Denn: »Ihr werdet Kraft empfangen!« Das heißt, die Kraft wird geschenkt. Wir werden nicht lebenstauglich und überlebenstüchtig aus eigener Anstrengung und Mühe. Wir können diese Kraft nicht aus uns heraus aufbringen, produzieren. Weder ist unsere Stärke Voraussetzung dafür, dass wir diese Kraft erhalten, noch kann uns unsere Schwachheit von dieser Kraft abhalten. Wir werden sie empfangen. Ich finde das Leben mit Christus deshalb so spannend, weil es bei und mit ihm viel mehr Möglichkeiten, viel mehr Ressourcen gibt, als die, die mir ohne ihn zur Verfügung stehen. Mit ihm zusammen bin ich nicht nur auf mich allein angewiesen. Sondern mit ihm kann ich Mauern überwinden, über die ich alleine gar nicht drüber komme! Das macht das Leben so spannend: weil uns sonst niemand und nichts aus heiterem Himmel einen Geist der Kraft schenken kann. Das gibt es nur bei Christus!

Der Glaube an Christus schenkt uns Kraft. Diese Kraft ist der Heilige Geist. Also eine Kraft, die sich nicht in Muskeln willkürlich auswirkt, sondern besonnene, bedachte, intelligente Kraft. Kraft Gottes, in der sich Gott selbst denkend, fühlend, handelnd, klug und weitsichtig mitteilt. Diese Kraft steht uns zur Verfügung! Das macht das Leben so spannend, auch so unberechenbar, ja, so grenzenlos. Krankheit, Einschränkungen oder Schicksalsschläge bringen uns zwar an unsere Grenzen, sind aber nicht die Grenzen.

Das ist also eine Verheißung ‒ nicht für die Starken, Fitten, Makellosen. Nicht die, die berühmt sind, werden Zeugen sein. Zeugen sind die, die ganz kleine Leuchten sind. Die vom Leben Gezeichneten. Die schon mitten drin standen im Burnout, die mit einer schweren Diagnose leben müssen. Nicht die Starken sind die besten Zeugen, sondern die, die sind wie die Jünger ‒ denen kurz nach dem Tod Jesu alle Hoffnung, alle Perspektive, alle Lebensfreude und aller Lebensmut wie Sand durch die Finger geronnen ist: zerbrochen, trostlos, unbedeutend, verfolgt, verachtet, ausgestoßen. In dieser menschlichen Schwachheit wirkt der Geist Gottes. Die Kraft Gottes. Ihr werdet Zeugen sein! Das heißt, ihr werdet Erfahrungen machen mit dieser Kraft, mit diesem Geist. Und ihr werdet sie bezeugen können. Ihr werdet reden wollen, müssen, können von dem, was mit euch passiert ist. Christus verspricht seinen Jüngern nicht nur eine Kraft und lädt sie dann zu ungeahnten Erfahrungen ein. Nein, er prophezeit gleich, dass sie davon Zeugen sein werden. Sie werden zeugen von der Kraft, die so viel verändern kann.

Aus unserer Kraft ist bei »Stunde des Höchsten« nichts getan. Unsere Kraft ist allein die, die uns Christus schenkt. Und das erleben wir in vielfältiger Weise: er öffnet Türen zu Menschen, die wir nicht aufbekommen. Er schließt Menschenherzen auf, die wir aus Tüchtigkeit, Anstrengung und Selbstvertrauen nicht aufbekommen. Er eröffnet uns immer wieder Chancen und Möglichkeiten, auf die wir selbst nicht gekommen wären. Konkret heißt das: Wir danken Gott für die vielen Gäste, die immer wieder bereit sind, im Fernsehgottesdienst aus ihrem Leben zu erzählen. Wir danken Gott für die vielen Menschen, die uns auf dem Weg begleiten. Die treu an unserer Seite stehen und die Arbeit so großzügig, wie Sie, liebe Leserin, lieber Leser, unterstützen. Wir danken Gott, dass er uns hilft, für jede Woche neue Gottesdienste aufzunehmen und mit Ihnen gemeinsam zu feiern. Das kostet in der Tat viel Kraft. Aber bei Christus ist viel Kraft! Wir danken Gott für die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sei es in der Technik, in der Verwaltung, in der Organisation, die zusammen ein Dreamteam sind, das diese Fernseharbeit ermöglicht.

Kurz vor Pfingsten waren wir mit dem Fernsehteam eine Woche lang unterwegs auf den Spuren von Martin Luther. Wir sind in Rom gewesen, hatten hochinteressante Gespräche mit Menschen, die sich mit Luther beschäftigt haben. Wir waren in Wittenberg, in Erfurt, auf der Wartburg und an vielen anderen Orten, wo Luther seine Spuren hinterlassen hat. Wir haben insgesamt acht neue Gottesdienste gedreht, die ab Oktober im Rahmen des Reformationsjubiläums ausgestrahlt werden. Wohlgemerkt: Es geht im Kern nicht um den Menschen Martin Luther. Luther hat uns nur auf die Spur gebracht. Auf die Spur und auf den Geschmack der Menschenfreundlichkeit Gottes, seiner bedingungs- und voraussetzungslosen Liebe zu uns! Die möchten wir in den Fernsehgottesdiensten feiern und weitergeben!

An Ostern haben wir in unserer Kapelle auf dem »Höchsten« einen wunderbaren Live-Gottesdienst gefeiert. Über 150 Menschen waren gekommen. Es ist ein Vorrecht, den auferstandenen Jesus in der Mitte von so vielen Menschen zu erleben. Wir er anrührt, wie er anspricht, wie er ankommt! Nach dem Gottesdienst haben wir das »Spendenklavier« eingeweiht. Ein altes Klavier, das mit einem großen Spendentresor und einem EC-Terminal versehen ist, so dass man entweder bar oder per EC-Karte spenden kann. »Raum für den Glauben bewahren«, so heißt die Spendeninitiative, mit der wir versuchen, 80.000 Euro für die Fernsehkapelle der Zieglerschen zu sammeln. So viel Geld kostet uns die Renovierung der Kapelle! Quasi von Kopf bis Fuß, vom Dach bis zum Fundament müssen Arbeiten vorgenommen werden, um die Kapelle weiterhin nutzen zu können. Danke, wenn Sie uns helfen, diesen finanziellen Kraftakt zu schultern. Aber auch hier gilt: Es kostet uns viel Kraft, aber bei Christus ist viel Kraft!

Wir sind unterwegs! Vielleicht laufen wir uns ja über den Weg:

Zum Beispiel während der Weltausstellung in Wittenberg am 03. und 04. Juni und am 17. und 18. Juni. Dort geben wir jeweils am Samstag um 17 Uhr ein Konzert und am Sonntag um 14 Uhr feiern wir dort einen musikalischen Gottesdienst. Die Veranstaltungen finden statt in der Alten Schmiede, dem Pavillon der Württembergischen Landeskirche. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.da-ist-freiheit.de/veranstaltungen-in-wittenberg.

Oder in Korsika, vom 09. bis 16. September 2017. Dort können Sie uns bei Konzerten erleben, und Vorträgen über die Fernsehgottesdienstarbeit und verschiedenen Lesungen. Wir sind zu Gast in der Residenz Pinea, in der Nähe von Calvi. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.pinea-corsica.de.

Oder natürlich in Israel, bei unserer SdH-Zuschauerreise vom 06. bis 15. November 2017. Besuchen Sie mit uns die Stätten und Orte, an denen Jesus gewirkt hat, an denen sich David versteckt hat. Erleben Sie Jerusalem, den See Genezareth und vieles mehr! Noch wenige Plätze sind frei! Auf unserer Homepage finden Sie den Prospekt und das Anmeldeformular. Diese Reise ist inklusiv, das heißt, sie ist für taube und hörende Menschen und wird in Zusammenarbeit mit dem Landesgehörlosenpfarramt Stuttgart (Pfarrer Roland Martin) gestaltet.

Wir freuen uns auch, wenn Sie sich schon jetzt zum nächsten Zuschauertag anmelden. Dazu laden wir Sie am 15. Oktober in die Kapelle auf dem »Höchsten« ein. Wir beginnen dort mit einem Live-Gottesdienst um 10.30 Uhr. Der Zuschauertag endet gegen 16 Uhr. Sie dürfen interessante Gäste erwarten, gute Musiker, viel Zeit für Fragen und Antworten und Begegnungen vor und hinter der Kamera, beim Essen, oder einfach beim Miteinander reden!

Wir sind gespannt, wo wir uns über den Weg laufen!

Danke, wenn Sie auch in diesen Tagen in besonderer Weise unsere Arbeit unterstützen: durch ihr Gebet, durch ihre treue Anteilnahme und durch Ihre finanzielle Unterstützung! Danke, wenn Sie prüfen, ob Ihnen zu Pfingsten eine besondere Spende möglich ist. Pro Gottesdienst fallen für uns Kosten in Höhe von 5.000 Euro an: 2.400 Euro für die Aufnahme des Gottesdienstes, 1.600 Euro für die Arbeit der Dolmetscher und die Produktion in Deutscher Gebärdensprache, 200 Euro für die Dekoration, 500 Euro für Unterkunft und Verpflegung des TV-Teams und der Gäste an vier Tagen, zuzüglich 300 Euro für Personalkosten. Das ist alles sehr sparsam kalkuliert. Zum Vergleich: ein Gottesdienst im öffentlich-rechtlichen Fernsehen kostet circa 150.000 Euro! Allerdings finanzieren die sich aus der Rundfunkgebühr und Werbeeinnahmen. Das haben wir alles nicht. Danke für Ihre Hilfe!

Nehmen Sie das zum Schluss noch einmal ganz persönlich: »Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde!«

Gott befohlen,

Ihr Pfarrer Heiko Bräuning
und das SdH-Team

PS: Am 23. Juni sind wir um 18 Uhr in Bayreuth. Wenn Sie bei diesem SdH-Zuschauertreffen dabei sein möchten, melden Sie sich im Zuschauerbüro! Wir freuen uns auf alle Zuschauerinnen und Zuschauer in und um Bayreuth!

 


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SdH-ZUSCHAUERREISE
nach Israel ... für taube und hörende Menschen vom 06. bis 15. 11. 2017

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