Herzlich willkommen!

Wir wünschen allen ein gesegnetes neues Jahr 2019!

Tess war eine liebenswürdige Achtjährige, als sie ihre Eltern über ihren kleinen Bruder Andrew sprechen hörte. Alles, was sie wusste war, dass er sehr krank war und dass sie überhaupt kein Geld mehr besaßen. Nächsten Monat sollten sie in eine Etagenwohnung ziehen, denn der Vater hatte nicht das Geld für die Arztrechnungen und das Haus. Nur eine sehr teure Operation könnte ihn noch retten und es schien niemanden zu geben, der ihnen das Geld leihen würde. Sie hörte, wie der Vater ihrer tränenüberströmten Mutter mit hoffnungsloser Stimme sagte: »Nur ein Wunder kann ihn noch retten.« Tess ging in ihr Zimmer und zog ein gläsernes Marmeladenglas aus dem Versteck im Wandschrank. Sie schüttete all das Kleingeld auf den Fußboden und zählte es sorgfältig ‒ gleich drei Mal. Die gesamte Summe musste genau die richtige sein. Irrtum war vollkommen ausgeschlossen. Sorgfältig steckte sie die Münzen zurück in das Glas, drehte den Deckel darauf und schlüpfte aus der Hintertür hinaus. Sie ging an sechs Häuserblöcken entlang bis zur Apotheke. Geduldig wartete sie, dass der Apotheker sie bemerkte, aber er hatte gerade zu viel zu tun. Tess machte mit ihren Füßen ein quietschendes Geräusch. Nichts. Endlich nahm sie ein Geldstück aus ihrem Glas und legte es lautstark auf den Glastresen. Das war erfolgreich! »Und was möchtest du?« fragte der Apotheker in gelangweiltem Ton. »Nun, ich möchte mit Ihnen über meinen Bruder reden«, antwortete Tess. »Er ist wirklich sehr, sehr krank ‒ und ich möchte ein Wunder kaufen.« »Wie bitte?« fragte der Apotheker. »Er heißt Andrew und in seinem Kopf wächst etwas Böses. Mein Vater sagt, nur ein Wunder kann ihn noch retten. Was kostet also ein Wunder?« »Wir verkaufen hier keine Wunder, kleines Mädchen. Es tut mir leid, aber ich kann dir nicht helfen« sagte der Apotheker mit freundlicher Stimme. »Hören Sie, ich habe Geld, um es zu bezahlen. Und wenn es nicht genug ist, werde ich den Rest noch holen. Sagen Sie mir nur, wieviel es kostet.« Hinter Tess stand ein ein älterer, gut gekleideter Herr. Er beugte sich zu ihr herunter und fragte das kleine Mädchen: »Was für ein Wunder braucht dein Bruder denn?« »Ich weiß nicht« antwortete Tess und ihre Augen füllten sich mit Tränen. »Ich weiß nur, dass er wirklich sehr krank ist und Mutter sagt, er braucht eine Operation. Aber mein Vater kann sie nicht bezahlen. Also möchte ich mein Geld dafür nehmen.« »Wieviel hast du?« fragte der Mann aus Chicago. »Einen Doller und elf Cent« antwortete Tess kaum hörbar. »Und das ist alles Geld, was ich habe, aber ich kann mehr holen, wenn es sein muss.« »Nun, was für ein Zufall« lächelte der Mann. »Ein Dollar und elf Cent ‒ das ist genau der Preis für ein Wunder für kleine Brüder.« Er nahm ihr Geld in eine Hand und mit der anderen Hand ergriff er ihre und sagte: »Zeige mir, wo du wohnst. Ich möchte Deinen Bruder sehen und deine Eltern treffen. Wir wollen mal sehen, ob ich das Wunder habe, das du brauchst.« Dieser Mann war Dr. Carlton Armstrong, ein Chirurg, spezialisiert auf Neurochirurgie. Die Operation wurde kostenlos durchgeführt, und es dauerte nicht lange, da war Andrew wieder zu Hause und es ging ihm gut. Die Eltern erzählten glücklich von den Ereignissen, die sich so gut gefügt hatten. »Diese Operation«, flüsterte ihre Mutter, »sie war ein wirkliches Wunder. Ich würde gern wissen, was sie wohl gekostet hat.« Tess lächelte. Sie wusste genau, wie viel ein Wunder kostet: ein Dollar und elf Cent ... und der Glaube eines kleinen Kindes.

Im neuen Jahr 2019 dürfen wir Realisten sein. »Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realisit!« sagt David Ben-Gurion, der Gründer des Staates Israel. Es ist so gut, dass wir nicht nur uns haben, nicht nur auf unsere Möglichkeiten vertrauen müssen, nicht nur unsere Chancen ergreifen müssen, sondern das wir mit den Möglichkeiten Gottes rechnen dürfen! Und von diesem treuen Gott gilt, was Menschen seit Jahrtausenden bezeugen: Er ist treu! Und so gilt, was eine gute Bekannte von mir immer wieder sagt: »Gott hilft. Spätestens ‒ rechtzeitig!« Übrigens: ein kleines Wunder war für uns auch, dass wir tatsächlich innerhalb von zwei Wochen die Spenden für den neuen Flügel erhalten haben, der ab sofort unsere Fernsehkapelle auf dem »Höchsten« bereichert. Der alte war so in die Jahre gekommen, dass er für die gottesdienstliche Musik nicht mehr bespielbar war. Wir sagen ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

2019 ist ein besonderes Jahr für die »Stunde des Höchsten«. Seit zehn Jahren dürfen wir diese Fernsehgottesdienste feiern. Und seit zehn Jahren erleben wir die Treue Gottes ‒ und manches Wunder hat sich in dieser Zeit ereignet. Gerne erzählen wir Ihnen davon: Vom 25. Februar bis 06. März 2019 auf unserer SdH-Zuschauerreise nach Israel für hörende und taube Menschen. Oder vom 11. bis 18. Mai 2019 in Korsika. Oder bei unseren Zuschauertagen am 04. Mai und 03. Oktober 2019.

Wir freuen uns auf viele Begegnungen mit Ihnen! Gott befohlen und ein gutes, gesegnetes neues Jahr!

Ihr Pfarrer Heiko Bräuning
und das SdH-Team

PS: Gerne besuchen wir Sie auch im neuen Jahr. Bei Ihnen zuhause oder in Ihrer Gemeinde, um gemeinsam einen Live-Gottesdienst mit Ihnen zu feiern. Oder ein Konzert zu geben und aus der Arbeit von »Stunde des Höchsten« zu berichten! Melden Sie sich bei uns im Zuschauerbüro und vereinbaren Sie einen Termin per E-Mail: post@stundedeshoechsten.de


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SdH-ZUSCHAUERREISE
nach Israel ... für taube und hörende Menschen vom 25.02. bis 06.03.2019

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Stunde des Höchsten ist ein Projekt von Die Zieglerschen e. V. - Wilhelmsdorfer Werke ev. Diakonie