Herzlich willkommen!

Wenn kein Schnee liegt, kann man bei uns auf dem »Höchsten« auch im Dezember noch gut Drachen steigen lassen! Und ich habe das oft gemacht mit meinen Kindern ‒ als sie noch kleiner waren. In der Zwischenzeit sind sie größer und somit sind auch die Drachen bzw. »kites« nicht mehr so ganz einfach zu lenken. Folgende Geschichte ist für mich eine adventliche Einstimmung:

Ein Junge lässt auf einem Berg bei herrlichem Wind seinen Drachen steigen. Als seine Schnur völlig abgerollt ist, sieht man den Drachen gar nicht mehr, so hoch ist er in die Wolken hineingeschwebt. Ein älterer Herr tritt zu dem Jungen und fragt ihn, was er da mache. »Ich lasse meinen wunderschönen Drachen steigen!«, sagt der Junge stolz. »Aber ich sehe gar keinen Drachen«, sagt der Mann. »Ich sehe ihn auch nicht«, antwortet der Junge, »und doch ist er da, ich fühle, wie er zieht.«

Advent ist für mich ein »Ziehen Gottes«. Er zieht uns Jahr aus Jahr ein in dieser heiligen Zeit mit ganz viel Liebesmühe hin zur Krippe. Dorthin, wo das Heil der Welt zur Welt kommt. Das Licht der Welt das Licht der Welt erblickt. Advent ist für mich die Zeit, in der wir Gottes Ziehen in besonderer Weise spüren können. In Jeremia 31, 3 wird dieses Ziehen Gottes wie folgt beschrieben: »Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.« Ja, Gottes Ziehen ist ein Liebeszeichen, ein Liebesbeweis. Auch, wenn wir ihn nicht sehen. Auch, wenn unser Fragen nach ihm manchmal unbeantwortet bleibt: Er zieht! Aus Liebe. Er kann gar nicht anders. Und in Jesus Christus wird sein Ziehen nochmal stärker als alles bisher Dagewesene. In ihm zieht er uns hin zu sich. In seine Nähe. In seine heilvolle Gegenwart. Advent- und Weihnachten: Gott zieht uns!

Fast erschreckend ist es, wie schnell schon wieder Dezember wurde! Gerade noch war doch Jahresanfang, gerade erst war doch Frühling ... und ein wunderschöner Sommer. Wie die Zeit verfliegt! Und was in dieser Zeit alles war! Wir sind als »Stunde des Höchsten«-Team einfach nur dankbar: Für viele wertvolle Begegnungen mit Ihnen in diesem Jahr, für soviel Unterstützung. Für soviel Ermutigung. Für so viele unbeschreibliche und einzigartige Erlebnisse. Für viele Gottesdienste, die wir gemeinsam feiern durften. Aber auch viele Live-Veranstaltungen in Gemeinden in ganz Deutschland. Und wir sind dankbar, dass Gott durch uns immer wieder neuen Trost, neue Hoffnung, neue Zuversicht schenkt, aber auch eine besondere Form von Zusammenhalt und Gemeinschaft. Ja, wir denken aneinander. Wir beten miteinander und füreinander. Wir grüßten einander in guten und schlechten Zeiten. Wir freuen uns aneinander. Und wir hegen und pflegen ein gutes Miteinander! Jedes Jahr mehr! Danke für Ihre Verbundenheit, danke für Ihr Wohlwollen. Danke für eine ganz besondere Gemeinschaft als Fernsehgemeinde!

Nun gehen wir etwas ruhiger in die letzten Wochen des Jahres: Was noch nicht gelungen ist, wird Gott zum guten Ausgang bringen. Was begonnen ist, braucht jetzt ein wenig Erholung, vielleicht sogar Winterruhe, um dann im Frühjahr aufzugehen und in Blüte zu erscheinen. Was jetzt noch nicht erledigt ist, kann mit Gelassenheit auch warten, bis die heilige Zeit vorbei bist. Nichts überstürzen und nichts vom Zaun brechen. Und schon gar nichts, was sich hineindrängen soll in die Adventszeit, in der wir uns konzentrieren wollen auf die Menschwerdung Gottes. Gott kommt zu uns! Das nimmt allen Raum in unserem Denken und Handeln ein! Dazu möchten wir Sie auch herzlich einladen in den kommenden Gottesdiensten. Und vielleicht begegnen wir uns ja sogar an einem der folgenden Konzerte bei der Weihnachtspopkantate, mit der im Dezember unterwegs sind.

Ab 01. Januar 2020 werden wir auch auf Tele 5 Gottesdienst feiern. Sonntag morgens um 6.15 Uhr. Diese Zeit ist die einzige, die wir uns momentan ‒ dank einer Großspende ‒ leisten können. Sobald es die Finanzen zulassen, werden wir uns um einen besseren Sendeplatz bemühen. Bibel TV hat angekündigt, uns aufgrund dessen einen Sendeplatz zu nehmen. Voraussichtlich den am Samstag. Das ist hart, weil wir wissen, dass viele »Stunde des Höchsten« am Samstag schauen. Aber: mit der Sendezeit auf Tele 5 erreichen wir viele neue Zuschauer, und viele, die wir mit der Botschaft Jesu zum ersten Mal erreichen. Eine missionarische Chance! Mit unserer Andachtssendung »Ausklang«, sind wir seit 01. Oktober jeden Abend um 23.13 Uhr bei ANIXE+ im Programm. So können wir uns jeden Abend, von Montag bis Freitag, kurz begegnen! Das freut uns sehr!

Für heute möchten wir Sie grüßen mit einem irischen Weihnachtssegen:

Nicht, dass jedes Leid dich verschonen möge,
noch dass dein zukünftiger Weg stets Rosen trage,
keine bittere Träne über deine Wange komme
und kein Schmerz dich quäle ‒
dies alles wünsche ich dir nicht.
Sondern:
Dass dankbar du allzeit bewährst die Erinnerung an gute Tage.
Dass mutig du gehst durch Prüfungen,
auch wenn das Kreuz auf deinen Schultern lastet,
auch wenn das Licht der Hoffnung schwindet.
Was ich dir wünsche:
Dass jede Gabe Gottes in dir wachse.
Und dass in Freud und Leid
das Lächeln des menschgewordenen Gotteskindes dich begleiten möge.

Nehmen Sie das Wort aus Jeremia 32, 41 für sich ganz persönlich: »So spricht der Herr: Es soll meine Freude sein, DIR Gutes zu tun.«

Ihr Pfarrer Heiko Bräuning
und das SdH-Team

PS: Wir kommen gerne auch zu Ihnen in die Gemeinde. Denn der Kontakt mit Ihnen ist uns sehr wichtig. Schreiben Sie uns, wenn Sie Interesse haben an einem Live-Gottesdienst oder einem Konzert, einer Lesung oder der Gestaltung eines Nachmittages oder Abends bei Ihnen oder in einem Ihrer Kreise! Wir kommen gerne!

 


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Unsere Sendezeiten

» Sonntag 9.15 (DGS)
» Sonntag 14.00
» Donnerstag 1.30 (DGS)
» Freitag 6.00
» Samstag 14.00

Jede Woche auf Bibel TV.

Und rund um die Uhr in der SdH-Mediathek.

Stunde des Höchsten ist ein Projekt von Die Zieglerschen e. V. - Wilhelmsdorfer Werke ev. Diakonie