Herzlich willkommen!

Wir wünschen allen ein gesegnetes neues Jahr 2017!

Es war am 3. Dezember 1967. Da gelang es einem Operationsteam in Kapstadt unter der Leitung des Arztes Christiaan Barnard zum ersten Mal, einem Kranken ein neues Herz einzupflanzen. Eine medizinische Meisterleistung, eine Sensation. Aber was heißt »es gelang«? Louis Washkansky überlebte die Operation gerade mal achtzehn Tage. Der zweite Patient, Philip Blaiberg, wurde ein Jahr später am 2. Januar 1968 operiert und lebte immerhin achtzehn Monate mit dem eingepflanzten Herzen. Christiaan Barnard wurde zum Medienstar und genoss in vollen Zügen seinen Ruhm. Es ist sein Verdienst, eine Schallmauer in der Geschichte der Medizin durchbrochen zu haben.

Wir sind, was die Medizin rund um das Herz angeht, schon weit gekommen. Allein: durch ein neues Herz ändert sich noch nicht grundlegend das Wesen, der Charakter, die Persönlichkeit des Menschen. Kein Wunder, es ist ja auch kein »neues« Herz, sondern ein »gebrauchtes«. Das nun schafft die Medizin eben doch noch nicht: ein neues Herz zu kreieren! Also bleibt letzten Endes in Sachen Menschlichkeit alles beim Alten, auch wenn weltweit Tausende von Herztransplantationen gelingen. Von einer neuen »Herzlichkeit«, die unsere Vorstellungskraft übersteigt, aber vielleicht genau unsere Sehnsucht erfüllt, spricht die Jahreslosung 2017: »So spricht Gott der HERR: Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.« (Hesekiel 36, 26)

Der Schöpfer schafft es: Er tauscht das alte Herz gegen ein Neues. Dazu braucht er nicht neues Fleisch! Das gelingt ihm durch die »Überzeugungskraft«, die von ihm ausgeht. Das Herz ist eigentlich Sitz der Gefühle, der Empfindungen, der Entscheidungen, der Pläne, der Absichten. All dem, was wir selten beeinflussen können, weil es oft von außen bestimmt wird. Wo wir nicht rankommen, kommt Gott ran. Selbst wenn wir Menschen abgeschrieben und abgestempelt haben, als unverbesserlich, unveränderbar, halsstarrig, starrsinnig, starrköpfig, eigenbrötlerisch ‒ kann Gott daran etwas verändern! Auf wundersame Weise! Etwas Weltbewegendes geht von einer Herzensveränderung aus! Vertrauen wir auf das Wirken Gottes!

Eine schöne Geschichte, die ich Ihnen zur Besinnung mitgeben möchte, erzählt von einer anderen, aber faszinierenden Herztransplantation: Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm Recht, es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte noch lauter über sein schönes Herz. Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: »Nun, dein Herz ist nicht annähernd so schön, wie meines.« Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig und es gab einige ausgefranste Ecken. Genauer gesagt, waren an einigen Stellen tiefe Furchen, in denen ganze Teile fehlten. Die Leute starrten ihn an und dachten: Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner? Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte: »Du musst scherzen«, sagte er, »dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen.« »Ja«, sagte der alte Mann, »deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau passen, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?« Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde in des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte. Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen fort, Seite an Seite.

Wir freuen uns, mit Ihnen gemeinsam in das Jahr 2017 zu starten, gemeinsam durch das Jahr zu gehen und darauf zu vertrauen, dass Gott selber mit uns geht und bei uns ist.

Und wir hoffen, dass es zu vielen Begegnungen mit Ihnen kommt:

Vom 06. bis 15. November 2017 in Israel! Zur nächsten SdH-Zuschauerreise! Fordern Sie den neuen Prospekt an. Wir schicken Ihnen gerne ein oder mehrere Exemplare zu! Freuen Sie sich auf eine besondere Zeit!

Vielleicht treffen wir uns aber auch bei einem der Zuschauertage auf dem »Höchsten«: Samstag, 25. März 2017 oder am Samstag, 14. Oktober 2017. Melden Sie sich heute schon an! Wir freuen uns auf die segensreichen Begegnungen!

Danke, wenn Sie mit uns in Verbindung bleiben! Wir freuen uns über Ihre Post, Ihre Anrufe und Ihren Eintrag im Gästebuch auf unserer Homepage!

Und wir sagen herzlichen Dank für alle treue Unterstützung, die wir in den letzten Wochen und Monaten von Ihnen erfahren haben! So war es möglich, alle Rechnungen zu bezahlen, und mit Zuversicht und Vorfreude das Jahr 2017 zu planen und mutig voranzugehen!

Das Lied zur Jahreslosung 2017 haben wir für Sie schon parat! Gerne können Sie es bestellen in unserem Onlineshop auf unserer Homepage. Den Text dazu möchte ich Ihnen gerne als Gruß mit auf den Weg geben. Gerne können Sie ihn auch weitergeben:

1. Wir sehnen uns von Herzen nach Veränderung, dass sich etwas bewegt und anders wird. Doch was führt uns zu einer Sinnesänderung, die uns zu neuem Handeln inspiriert?

2. Dass Kälte, Krieg und Kämpfe bald zu Ende gehn, ein neues Miteinander uns bestimmt, dass Fremde bei uns nirgendwo im Abseits stehn, der Starke sich um Schwache gern annimmt.

Refrain: Wir bitten dich um Gnade und Vergebung, befreie uns von Schuld und falschem Geist. Wir danken dir, du schenkst uns die Erlösung Ein neues Herz und einen neuen Geist.

3. Wir spüren, dass es uns nicht mehr aus eig'ner Kraft die Welt zu ändern jemals hier gelingt, dass keine unserer Taten Glück und Frieden schafft, die Herzen heilt und Ruhe mit sich bringt.

Ihr Pfarrer Heiko Bräuning
und das SdH-Team

PS: Bitte merken Sie sich diese Termine: Zuschauerreise nach Israel vom 06. bis 15. November 2017 für hörende und taube Menschen. Zuschauertage am Samstag, 25. März 2017 und Samstag, 14. Oktober 2017. Gerne kommen wir auch zu Ihnen in die Gemeinde zu Konzerten, Gottesdiensten oder Berichten aus der Arbeit! Danke für Ihr Interesse! Melden Sie sich bei uns im Zuschauerbüro!

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SdH-ZUSCHAUERREISE
nach Israel ... für taube und hörende Menschen vom 06. bis 15. 11. 2017

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