Herzlich willkommen!

Ein Krebsfischer in China hat reiche Beute gemacht. Ein Korb voll zappelnder Krebse steht vor ihm im Boot. Nach getaner Arbeit ist gut ruhen; der Fischer streckt sich behaglich ins Gras und schläft. Da weckt ihn ein Vorübergehender und ruft ihm besorgt zu: »Mann, deine Krebse! Sie suchen das Weite, während du schläfst.« Aber der Fischer reibt sich nur die Augen und lacht: »Keine Sorge, mein Lieber. Ich kenne das Zeug. Es kommt keiner über den Rand, so sehr er sich auch anstrengt. Sieh, sobald er am Korbrand ein Stückchen hochgekommen ist und die Freiheit winken sieht, hängt sich mit seinen Scheren ein anderer an ihn und an diesen wieder einer, bis dem ersten die anhängende Last zu schwer wird und sie alle wieder in den Korb zurück purzeln. So kann ich meiner Krebse wegen ruhig schlafen. Die sorgen untereinander dafür, dass keiner entkommen kann.«

Wir können uns das Leben gegenseitig schwer machen. Indem wir aneinander hängen wie die Krebse und uns nach unten ziehen. Wir können uns aber auch das Leben leicht machen: indem wir den anderen loslassen. Ihm seine Freiheit gewähren. Die Einstellung von Paulus hat mir schon oft dabei geholfen: »Die Frauen haben, sollen sein, als hätten sie keine; die weinen, als weinten sie nicht; die sich freuen, als freuten sie sich nicht; die kaufen, als behielten sie es nicht; die diese Welt gebrauchen, als brauchten sie sie nicht.« (1. Korinther 7, 29‒31). Es sind berühmte Sätze von Paulus unter dem Motto: »Haben, als hätte man nicht«. Diese Art loszulassen prägt unser Leben. Unser Denken. Bringt uns zu einem neuen Verhalten gegenüber uns anvertrauten Menschen: meiner Frau, meinen Kindern, meinen Eltern. »Haben, als hätte man nicht«. Das münzt Paulus auf unser Hab und Gut, auf das Geld, auf die Pläne ‒ auf alles, was uns im Leben wichtig ist und wird. Paulus sieht das auch aus der Perspektive, dass das Leben mit allen Facetten nicht für die Ewigkeit angelegt ist, sondern zeitlich begrenzt. Und er ermutigt, die Zeit gut auszunutzen, die uns verbleibt. Lassen Sie uns neu dieses Motto buchstabieren: »Leben, als hätte man nicht«. Es macht uns den Alltag mit seinen Herausforderungen ganz sicher leichter!

Viele Rückmeldungen haben uns zu den vergangenen Gottesdiensten erreicht. Nicht zuletzt auch zum TV-Abendmahl, zu dem wir an Ostersonntag eingeladen haben. Es war ja auch mächtig in den Medien vertreten und hat für allerlei Wirbel gesorgt. Wir wollten damit niemanden verunsichern. Und der Kirche schon gar nicht schaden. Aber wir wollen damit helfen, dass jeder, der nicht mehr zur Kirche gehen kann, auch zu Hause mit seinem Partner, in seiner Familie am Tisch des Herrn Platz nehmen ‒ und vom auferstandenen Christus Brot und Wein nehmen kann. Wir sind nach reiflicher Überlegung zu der Erkenntnis gekommen, dass es ein voll gültiges Abendmahl ist, kein Abendmahl »zweiter Klasse«, wie man uns auch vorgeworfen hat. Der auferstandene Christus wirkt! Natürlich auch in den eigenen vier Wänden, wo sich eine Fernsehgemeinde versammelt in seinem Namen! Da ist er mitten unter uns! Danke für all Ihre Verbundenheit, für alle Ihre Ermutigung: das hat uns bestärkt, regelmäßig das Abendmahl im Gottesdienst mit Ihnen zu feiern.

Natürlich freuen wir uns auch besonders, wenn Sie uns persönlich besuchen kommen. Gerne nehmen wir uns auch unter der Woche für Sie Zeit. Wenn Sie in Wilhelmsdorf oder Umgebung sind: kommen Sie vorbei! Oder merken Sie sich folgenden Termin vor: Am Freitag, den 05. August 2016 steht der nächste Zuschauertag auf dem »Höchsten« an! Dazu laden wir Sie heute schon herzlich ein! Melden Sie sich bei uns und sichern Sie sich Ihre Plätze! Wir wollen uns kennen lernen, Sie dürfen hinter die Kulissen blicken. Sie erleben Talkgäste, Musiker und Verkündiger live vor der Kamera und natürlich persönlich, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Herzlichen Dank für Ihre finanzielle Unterstützung. Circa 3.000 Euro sind bisher für die Renovierungs- und Erhaltungsarbeiten an unserer Fernsehkapelle eingegangen. Das ist sehr schön, so können wir mit den ersten Arbeiten loslegen! Aber auch die laufenden Fernsehgottesdienstproduktionen möchten wir Ihnen ans Herz legen! Immer wieder werden wir gefragt, warum ein Gottesdienst denn so teuer sei! 5.000 Euro müssen wir pro Gottesdienst kalkulieren. Dazu gehören die Aufwendungen für die Drehtage auf dem »Höchsten« mit unserem TV-Team, dazu gehört aber auch die Übersetzung durch unsere Gebärdendolmetscher in Deutsche Gebärdensprache. Wenn Sie vergleichen: ein Fernsehgottesdienst bei ZDF und ARD kostet circa 150.000 Euro. Also damit sind wir noch sehr günstig! Im Gegensatz zu den öffenlich-rechtlichen Fernsehanstalten erhalten wir jedoch keine Rundfunk- und Fernsehgebühren! Gerne geben wir Ihnen noch detaillierter Auskunft! Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Beeindruckt waren wir dieser Tage von einem kirchenleitenden SdH-Zuschauer, der uns ein Teil seines Erbes spendete. Das ist natürlich eine ganz großartige Zuwendung und Ermutigung. Aber auch die monatlichen 5 Euro Dauerspende oder die telefonische Einmalspende sind für uns viel Grund zur Dankbarkeit!

Vom 17. bis 19. Mai 2016 drehen wir auf dem »Höchsten« neue Gottesdienste. Es liegt in den Pfingstferien. Falls Sie also im Urlaub in der Nähe sein sollten: Rufen Sie uns an und kommen Sie vorbei! Wir freuen uns auf eine Begegnung mit Ihnen ‒ auch spontan! Vom 04. bis 05. Juni 2016 sind wir musikalisch und mit einem Festgottesdienst in Nagold. Vom 18. bis 19. Juni 2016 findet das Jahresfest unserer Suchtkrankenhilfe statt. Schwester Teresa Zukic, Deborah Rosenkranz und Michael Schlierf sind angefragt, den Festgottesdienst in Wilhelmsdorf mit zu gestalten (Sonntag, 19. Juni um 10 Uhr). Am 03. Juli sind wir in Fürnach im Schwarzwald zu einem musikalischen Gottesdienst und falls Sie an der 121. Allianzkonferenz in Bad Blankenburg teilnehmen, sehen wir uns auch da: bei einer Bibelarbeit und einem Konzert.

Zum Schluss möchte ich Sie mit einem Zitat von Hudson Taylor grüßen: »Alle Giganten Gottes waren schwache Männer und Frauen, die Großes für Gott taten, weil sie damit rechneten, dass Gott mit ihnen war.«

Gott ist mit Ihnen!

Ihr Pfarrer Heiko Bräuning
und das SdH-Team

PS: Gerne kommen wir auch 2016 zu einer Veranstaltung in Ihre Gemeinde. Egal, ob zu einem Konzert, zu einem Musikgottesdienst oder einem Rahmenprogramm bei Frauenfrühstücken, Männertagen, Konferenzen. Gerne berichten wir dabei auch über unsere Fernseharbeit! Wo wir bisher waren, wurde es zu einer unvergesslichen und beeindruckenden Veranstaltung! Melden Sie sich bei uns!


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